Beilstein

Der auch "Dornröschen der Mosel" genannte Ort Beilstein liegt an einer der beeindruckendsten Moselschleifen im Einzugsgebiet der Stadt Cochem.
Die schönste Sehenswürdigkeit, neben der barocken Klosterkirche, dem alten Markt mit dem ehemaligen Zehnthaus und der Kirche St. Christopherus, den vielen kleinen Gassen, die vorbei an alten Fachwerkhäuser führen, ist sicherlich der Ort selbst. Nicht umsonst suchten bekannte Filmregisseure den Ort Beilstein auf und nutzten ihn als eine ihrer Filmkulissen.
Auch Geschichtsfreunde und -forscher kommen in und um Beilstein auf ihre Kosten. Fränkische Gräberfunde bestätigen, dass Beilstein spätestens um 800 n. Chr. besiedelt wurde. Das weitere bekannte Werden des kleinen Moselortes ist durch eine sehr beeindruckende Geschichtsschreibung gezeichnet. Im 13. Jahrhundert erhielt Beilstein Stadtrechte und eine jüdische Gemeinde wurde gegründet. Verbindungen zu dem Reichsgrafen von Metternich taten sich auf und wurden im 17. Jahrhundert wieder zerstört. Das heutige Ortsbild entspricht weitestgehend dem des 17. und 18. Jahrhunderts.




