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Mülheim

In Mülheims Nähe münden die Bäche Veldenz und Fronbach vom Hunsrück in die Mosel.
Dem Betrachter des Region fällt der sanfte Übergang zwischen den Hunsrücker Bergen und dem Moseltal auf. Tatsächlich ist das breite, sich in den Hunsrück hinein ziehende Moseltal, das vor einigen hunderttausend Jahren geformte Flussbett der Mosel. Heute erheben sich, die damals nicht vom Fluss abgegrabenen Böden, - der Hausberg und der Geisberg - als Nährboden der Reben.
Bewundernswert ist, wie in vielen Moselorten, die Dorfkirche. In Mülheim ist das, die aus dem 17. Jahrhundert stammende, evangelische Pfarrkirche. Alte an Weinbau erinnernde Gutshäuser und Kellereien verraten dem Besucher schnell, das er sich in einer Weinbaugemeinde befindet. Zu dem mitten im Ort gebauten kurpfälzischen Oberamtsgebäude aus dem Jahre 1785 gehört auch ein eigener Weinberg, dessen Weine den Amtsnamen „Amtsgarten“ tragen.
Wie man anhand des Namens Mülheim leicht errät, gab es Müller und Mühlen in Mühlheim. Wenn auch nicht im ursprünglichen Betrieb arbeitend, manche Mühlen existieren noch heute.




