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Trittenheim

Die über 300 ha Weinanbaufläche von Trittenheim verteilen sich als flache Weinlagen rund um den Ort und als steilere Weinberge auf der gegenüberliegenden Moselseite. Früher überquerte man hier den Fluss mit einer Fähre, die an einem quer über die Mosel gespannten Seil hing. Seit Beginn des letzten Jahrhunderts, führt eine der ersten Brücken an der Mittelmosel auf die andere Seite. Für den Touristen beeindruckend, sind die beiden heute noch stehenden Fährtürme neben der Brücke.
Ebenso in die Höhe ragend ist ein Hinkelstein auf dem Berge. Im heutigen Deutschland nur noch selten zu sehen, zeugen die sogenannten Menhire von einer Gesellschaftskultur, die wahrscheinlich auf die Kelten zurückführt und den Historikern heute noch Rätsel aufgibt. Riesige Steine, die heute schwerstes Gerät zur Bewegung erfordern würden, stehen in Reihe und Glied in der Carnac in Frankreich.
Der bekannteste Sohn Trittenheims darf sich zu den Menschen zählen, dank derer unser Land einmal die ehrenhafte Bezeichnung „Land der Dichter und Denker“ bekam. Johannes Thrithemus, geboren 1462, war bereits im Alter von 22 Abt des Sponheimer Konvents, später Abt des Würzburger Kloster St. Jakob und hinterließ seiner Nachwelt wertvolle Literatur.




