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Wellen

Durch den Bergbau und seine Bergbautradition hebt sich Wellen jedoch ab von den meisten anderen deutschen Moselorten. Tatsächlich wird hier seit Ende des 19. Jahrhunderts Kalkstein abgebaut, gebrannt und weiterverarbeitet. In den 20er Jahren florierte das Geschäft, so dass eine Werkssiedlung mit ca. 70 Wohneinheiten gebaut wurde die sogar einen eigenen Namen erhielt. Das Mariendorf. Heute - im Jahre 2000 - arbeiten nur noch ca. 60 Menschen im Bergbau.
Ein Besuch Wellens lohnt sich aber nicht nur aufgrund des Bergbaus und den sehenswerten Stolleneingängen. Neben gutem Wein kann der Besucher auch die gemütliche Atmosphäre eines alten Dorfkerns geniessen mit einer neugotischen Kirche und einem Brunnen auf dem Festplatz, und er darf Ausflüge über die Brücke in das luxemburgische Grevenmacher unternehmen.





