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29.07.2010


Angeln an der Mosel


DAV Deutscher Anglerverband e. V.

Weißenseer Weg 110
10369 Berlin

Tel.: 0 30-97 10 43 79
Fax: 0 30-97 10 43 89

E-Mail: info@anglerverband.com
Internet: www.anglerverband.com


Bis zum Jahr 1961 war die Mosel naturbelassen. Döbel, Barben und Nasen zählten zu den Hauptfischarten und in den zahlreichen Altarmen fanden sich Karpfen, Barsche und Hechte, welche damals noch auf vom Hochwasser überschwemmten Wiesen ihr Laichgeschäft verrichten konnten.




Auch Lachse und Meerforellen waren zu dieser Zeit noch heimisch. Zwischen 1961 und 1964 wurde die Mosel kanalisiert und zur Großschifffahrtsstraße ausgebaut. Hiermit änderten sich auch die Lebensbedingungen für die vorhandenen Fischarten. Kam einerseits den Karpfen und Brassen die gemäßigte Strömung und die stärkere Wassertrübung zugute, fühlten sich andererseits die Barben und Nasen nicht mehr so wohl.

Außerdem führte die Kanalisierung zum Ende des Hechtbestandes, da ihm die Laichmöglichkeiten genommen wurden. Ebenso die Lachse, ihnen wurde der Aufstieg zu ihren Laichgründen durch die Wehranlagen verbaut. Die eingerichteten Fischtreppen funktionieren bis heute unzureichend.

Im Gegensatz zum Rhein hat die Mosel keine Buhnen, in deren Kesseln man ruhige Stellen mit Gegenströmung vorfindet. Aussichtsreiche Fangplätze sind also nur durch intensives Beobachten der Strömungsverhältnisse zu finden.

Gut fängt man aber generell ober- und unterhalb der Schleusen.

Aber bitte beachten:

Jeweils 100 m oberhalb und 500 m unterhalb der Schleusen befinden sich Fischerei- Schonbezirke. Ein Verstoß wird mit einer Geldbuße um 250 € geahndet!

Tipps für den aktiven Mosel-Urlaub

Angeln an der Mosel

In unserer Rubrik Aktiv (er) leben finden Sie eine Menge Anregungen für einen unvergesslichen Aufenthalt an der Mosel. Vom Angeln bis zum Yachting, ob mit dem Rad oder zu Fuß, alleine oder in der Gruppe - für jedes Alter bietet sich eine Gelegenheit die Schönheit der Landschaft zu einem besonderen Erlebnis werden zu lassen.

Weitere Freizeitangebote finden Sie hier...

Wir stellen vor: Cochem / Mosel

Cochem an der Mosel

Etwa 50 Kilometer von Koblenz entfernt liegt Cochemauf beiderseits der Mosel. Dank seiner Infrastruktur, relativ guter Erreichbarkeit und nicht zuletzt, weil sie der organisatorische Mittelpunkt des Landkreises Cochem-Zell ist, ist Cochem auch das lokale Zentrum für viele Menschen der Region.

Aber auch zahlreiche Touristen aus aller Welt besuchen Cochem. Besonders an den sommerlichen Wochenenden ist das Verkehrsaufkommen an der Moselpromenade mit der von Mailand oder Paris vergleichbar.

Neben der wunderschönen Uferpromenade locken die sehr gut erhaltene Cochemer Altstadt, sowohl architektonisch, als auch gastronomisch. Die Reichsburg wacht über der Stadt während zahlreiche weitere Freizeitmöglichkeiten Bewohner und Urlauber unterhalten.

Lesen Sie mehr über Cochem / Mosel...

Was ist eigentlich...

...das Dekantieren?

Abgiessen einer Flüssigkeit, um sie vom Bodensatz (Depot) zu befreien. Insbesondere bei älteren französischen Rotweinen (etwa ab fünf Jahren Flaschenlagerung) oder bei Portweinen setzt sich oft ein Niederschlag am Flaschengrund ab, der nicht mitserviert werden soll. Man füllt daher den Wein vorsichtig von der Flasche in ein anderes Gefäss um. Da der Kontakt mit der Luft gerade bei älteren Weinen zum „Umkippen“ führen kann, zu kompletter Oxidation und Verderb, verwendet man in solchen Fällen eine schmale Dekantierkaraffe mit geringer Luftspiegelfläche oder füllt den Wein vorsichtig in eine andere saubere Flasche um, ohne das Depot mitzugießen.

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