Angeln an der Mosel
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Bis zum Jahr 1961 war die Mosel naturbelassen. Döbel, Barben und Nasen zählten zu den Hauptfischarten und in den zahlreichen Altarmen fanden sich Karpfen, Barsche und Hechte, welche damals noch auf vom Hochwasser überschwemmten Wiesen ihr Laichgeschäft verrichten konnten.
Auch Lachse und Meerforellen waren zu dieser Zeit noch heimisch. Zwischen 1961 und 1964 wurde die Mosel kanalisiert und zur Großschifffahrtsstraße ausgebaut. Hiermit änderten sich auch die Lebensbedingungen für die vorhandenen Fischarten. Kam einerseits den Karpfen und Brassen die gemäßigte Strömung und die stärkere Wassertrübung zugute, fühlten sich andererseits die Barben und Nasen nicht mehr so wohl.
Außerdem führte die Kanalisierung zum Ende des Hechtbestandes, da ihm die Laichmöglichkeiten genommen wurden. Ebenso die Lachse, ihnen wurde der Aufstieg zu ihren Laichgründen durch die Wehranlagen verbaut. Die eingerichteten Fischtreppen funktionieren bis heute unzureichend.
Im Gegensatz zum Rhein hat die Mosel keine Buhnen, in deren Kesseln man ruhige Stellen mit Gegenströmung vorfindet. Aussichtsreiche Fangplätze sind also nur durch intensives Beobachten der Strömungsverhältnisse zu finden.
Gut fängt man aber generell ober- und unterhalb der Schleusen.
Aber bitte beachten:
Jeweils 100 m oberhalb und 500 m unterhalb der Schleusen befinden sich Fischerei- Schonbezirke. Ein Verstoß wird mit einer Geldbuße um 250 € geahndet!






