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05.02.2012


Geschichte und Zeitleiste - 2000 Jahre Schifffahrt auf der Mosel

1. Jhd. v. Chr. -
5. Jhd. n. Chr.

Wichtige Wasser- und Handelsstraße der Römer. Die Holzschiffe hatten eine Tragfähigkeit von 5-6 Tonnen bei etwa 40 Zentimeter Tiefgang. Flussabwärts ließen sie sich treiben oder wurden gerudert, moselaufwärts von Schifferknechten vom Ufer aus mit einem am Bootsmast hängenden Seil getreidelt.

588

Moselreise des Merowingerkönigs Childebert

806

Karl der Große reist von Diedenhofen über trier und Koblenz zu seiner Pfalz nach Nimegen.

Anfang 12. Jhd.

Erzbischof Albero fährt mit grossem Gefolge auf 40 Schiffen von trier zum Reichstag nach Frankfurt am Main.

1252

Gründung der Trierer Schifferzunft.

1512

Kaiser Maximilian I. reist auf der Mosel zum Fürstentag nach Trier.

16. Jhd.

Kombinierter Personen- und Frachtverkehr nach Fahrplan durch die sogenannten "Marktschiffe".

1618-48

Im 30jährigen Krieg kommt die Moselschifffahrt fast völlig zum Erliegen.

1769

Die "Königliche Gesellschaft der Wissenschaften und Künste" von Metz schreibt einen Wettbewerb zur Schiffbarmachung der Mosel und ihrer Nebenflüsse aus.

1792

Goethe reist auf einem Kahn die Mosel hinab.

Ab 1835

Die Franzosen bauen oberhalb dem Grenzort Sierck Buhnen in die Mosel, die Preussen tun das Gleiche. Diese Flußregulierungen bringen jedoch nicht den gewünschten Erfolg.

1839

Das erste Raddampfschiff, die "Ville de Metz" befährt die obere Mosel.

1879

Die Moselbahn Koblenz - Trier - Diedenhofen nimmt ihren Betrieb auf.

1885

Der Ingenieur Friedel aus Metz stellt den ersten Entwurf für eine Stauregelung Metz - Koblenz auf.

1885 - 1922

Weitere Ausbauentwürfe werden aufgestellt, kommen jedoch nicht zur Ausführung.

1926

Die Interessengemeinschaft zur Förderung der Kanalisierung von Mosel und Saar verfasst eine "Denkschrift betreffend die Schiffbarmachung von Mosel und Saar und die Ausnutzung der in ihnen ruhenden Wasserkräfte".

1938 / 1940

deutsche Reichsregierung stellt einen Ausbauentwurf auf, der sich zunächst auf eine Länge von 190 Kilometer, dann auf eine Länge von 270 Kilometer erstreckt und die Errichtung von insgesamt 6 Staustufen vorsieht.

1941

Baubeginn der Staustufe Koblenz.

1948 - 1951

Fortsetzung und Vollendung des Baues der Staustufe Koblenz.

1956

Vertragsunterzeichnung zwischen der Bundesrepublik Deutschland, der Französischen Republik und dem Großherzogtum Luxemburg über die Schiffbarmachung der Mosel (Moselvertrag).

1957

Gründung der "Internationalen Mosel-Gesellschaft mbH".

1958

Beginn des Mosel-Ausbaus.

1962

Gründung der internationalen "Moselkommission".

1964

Einweihung der Großschifffahrtsstraße Mosel.

1969 - 1979

Durch den Ausbau der französischen Obermosel erreicht die Großschifffahrt 1979 Neuves-Maisons.

1987

Eröffnung der Großschifffahrt auf der Saar.

1992 - 1999

Fahrrinnenvertiefung der Mosel von Koblenz bis Richemont.

2000 - 2001

Fahrrinnenvertiefung der französischen Obermosel von Richemont bis Frouard.

2001

Einführung grenzüberschreitender Meldesysteme auf der internationalen Wasserstraße Mosel.

Der Mosel-Veranstaltungstipp:

Karneval an der Mosel

Ob Karneval, Fastnacht oder Fasching - wie in jedem Jahr sind zur 5. Jahreszeit die Narren los. So finden auch in diesem Jahr zur Session 2012 viele Veranstaltungen, wie Kostumbälle, Kappensitzungen oder Karnevalsumzüge, in der Moselregion statt. Die einzelnen Veranstaltungshinweise finden Sie in der Rubrik "Tipps & Termine".

Stürzen Sie sich in das närrische Treiben und erleben die Mosel von Ihrer ganz besonderen Seite.

Zu den Veranstaltungshinweisen

Tipps für den aktiven Mosel-Urlaub

Segeln auf der Mosel

In unserer Rubrik Aktiv (er) leben finden Sie eine Menge Anregungen für einen unvergesslichen Aufenthalt an der Mosel. Vom Angeln bis zum Yachting, ob mit dem Rad oder zu Fuß, alleine oder in der Gruppe - für jedes Alter bietet sich eine Gelegenheit die Schönheit der Landschaft zu einem besonderen Erlebnis werden zu lassen.

Weitere Freizeitangebote finden Sie hier...

Was ist eigentlich...

Wein A-Z

...das Bukett?

Gesamtheit der charakteristischen Geruchsstoffe (Aromastoffe, Geruch) eines Weines, die auch den Geschmack prägen. Je nach dem Grad der Duftstoffentwicklung spricht man von feinfruchtig-blumigen, bukettreichen, parfümierten oder sogar aufdringlichen Weinen. Das Bukett wird in hohem Masse von der Rebsorte geprägt (Sortenbukett), aber auch vom Reifegrad der Trauben bei der Lese. Das zeigt sich besonders deutlich beim Riesling, der unreif geerntet nur wenig Bukett erkennen lässt, während vollreife Rieslingtrauben dem späteren Wein eine Fülle von feinsten Bukettstoffen verleihen. Die Aromastoffe sind besonders lagerempfindlich, da sie leicht oxydieren; das Altern der Weine das mit der Veränderung des Buketts einhergeht, beruht grösstenteils auf dieser Erscheinung.

Mehr Wissenswertes zum Thema Wein finden Sie hier.

Wir stellen vor: Winningen / Mosel

Winningen an der Mosel

Neben den großzügigen Freizeitangeboten ist Winningen durch Wertvolleres geprägt. Als Ort mit den meisten Weinbergen der Untermosel produzieren die Winninger trotzdem Klasse statt Masse. Herrliche Riesling-Weine wachsen auf den Moselterrassen, die hier ein lokales, ja fast mediteranes Klima mit in die Weinkelche bringen.

Alte Weingüter, historische Straßen und Plätze sowie selten gut erhaltene Fachwerkhäuser entdeckt man bei einem Spaziergang durch Winningen, der Kulisse des ältesten Weinfests Deutschlands.

Lesen Sie hier mehr über Winningen / Mosel.