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29.07.2010


Reibekuchen

Mit Kartoffeln, Salz und Pfeffer lassen sich köstliche Reibekuchen nach Hausmutternart herstellen, die in viele Diäten hereinpassen. Voraussetzung: Man hat eine beschichtete Pfanne und wenn es schnell gehen soll auch einen Fleischwolf oder eine gute Küchenmaschine.

Kurzbeschreibung:
Geschälte Kartoffeln zerreiben oder durch den Fleischfwolf drehen, die Kartoffelmasse würzen, ca. drei Esslöffel-große Portionen in die beschichtete oder sehr fettige Pfanne geben und von beiden Seiten fertig braten.

Die Zubereitung etwas ausführlicher:
Die Kartoffeln müssen geschält und auf einem Reibebrett zerrieben werden. Das ist mit Abstand die aufwendigste Arbeit bei der Herstellung von Reibekuchen. Wer einen Fleischwolf besitzt (Korngröße 6-8) oder eine Küchenmaschine kann an dieser Stelle viel Zeit sparen: Anstatt die Kartoffeln mühsam mit dem Reibebrett zu zerreiben, einfach die klein geschnittenen Kartoffeln durch den Fleischwolf drehen. Die gewonnen Kartoffelmasse mit Salz und Pfeffer würzen, verrühren und mit einen großen Esslöffel in eine mittelheiße bis heiße beschichtete Pfanne geben. Bei mittlerer Hitze nehmen die Reibekuchen nach ca. 5 Minuten eine feste Form in der Pfanne an und er kann gewendet werden.  Nach weiteren ca 3 Minuten sind die Reibekuchen fertig.

Tipps:
Wer wie oben beschrieben die Reibekuchen kocht, verwendet weder Öl noch Butter und erhält kalorienarme Reibekuchen. Es muss jedoch sehr vorsichtig mit der Temperatureinstellung am Herd umgegangen werden und die Reibekuchen dürfen nicht zu früh gewendet werden, da sie sonst zerfallen.

Wer es lieber etwas deftiger mag brät die Reibekuchen in geklärter Butter, in Butterschmalz oder einem herzhaften Erdnussöl in der Pfanne.
Aber Obacht: Wird es zu heiß in der Pfanne, schmecken die Reibekuchen nicht nur deftig, sondern auch angebrannt...

Empfehlung:
Servieren Sie die Reibekuchen mit Apfelmus und einem leckeren und trockenen Glas Riesling Wein. 

Zutaten

  • Kartoffeln
  • Salz
  • Pfeffer
  • Butter oder Öl nur bei besonderem Bedarf.  Zu empfehlen ist geklärte Butter, Butterschmalz oder ein neutrales hocherhitzbares Pflanzenö (z.B. Erdnussöl oder Sonnenblumenöl)

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Wir stellen vor: Cochem / Mosel

Cochem an der Mosel

Etwa 50 Kilometer von Koblenz entfernt liegt Cochemauf beiderseits der Mosel. Dank seiner Infrastruktur, relativ guter Erreichbarkeit und nicht zuletzt, weil sie der organisatorische Mittelpunkt des Landkreises Cochem-Zell ist, ist Cochem auch das lokale Zentrum für viele Menschen der Region.

Aber auch zahlreiche Touristen aus aller Welt besuchen Cochem. Besonders an den sommerlichen Wochenenden ist das Verkehrsaufkommen an der Moselpromenade mit der von Mailand oder Paris vergleichbar.

Neben der wunderschönen Uferpromenade locken die sehr gut erhaltene Cochemer Altstadt, sowohl architektonisch, als auch gastronomisch. Die Reichsburg wacht über der Stadt während zahlreiche weitere Freizeitmöglichkeiten Bewohner und Urlauber unterhalten.

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Was ist eigentlich...

...das Dekantieren?

Abgiessen einer Flüssigkeit, um sie vom Bodensatz (Depot) zu befreien. Insbesondere bei älteren französischen Rotweinen (etwa ab fünf Jahren Flaschenlagerung) oder bei Portweinen setzt sich oft ein Niederschlag am Flaschengrund ab, der nicht mitserviert werden soll. Man füllt daher den Wein vorsichtig von der Flasche in ein anderes Gefäss um. Da der Kontakt mit der Luft gerade bei älteren Weinen zum „Umkippen“ führen kann, zu kompletter Oxidation und Verderb, verwendet man in solchen Fällen eine schmale Dekantierkaraffe mit geringer Luftspiegelfläche oder füllt den Wein vorsichtig in eine andere saubere Flasche um, ohne das Depot mitzugießen.

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