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24.10.2017


Tresterfleisch

Das Gericht »Tresterfleisch« ist allen Bewohnern der mittleren und unteren Mosel ein Begriff, bei dem sie leicht ins Schwärmen geraten. Wenn die Winzer früher ihre Maische zum Schnapsbrennen brachten, also im Winter, hatten sie auch sicherlich einen gut gewürzten Fleischtopf dabei. Und während des Brennvorgangs, bei dem der Winzer sich nicht vom Kessel entfernen durfte, hängte er diesen Topf mit in den Kessel. Um dieses Gericht heute zu kochen, braucht man nicht unbedingt die Brennblase der Maische. Den typischen Geschmack erreicht man etwa, indem man das Fleisch einige Tage in einem Wein-Trester-Sud mariniert und dann kocht.

Variante I : (für ca. 8 Personen)


Zutaten:

  • 2 kg gepökelter Schweinenacken
  • 3-4 Lorbeerblätter
  • 1 TL Wacholderbeeren
  • 3 Zwiebeln
  • 1/2 TL Pfefferkörner
  • 1/4 l Tresterschnaps
  • 1 l trockener Riesling
  • 2 l Wasser
  • Pfeffer, Zucker

Das Fleisch vom Metzger einschneiden lassen. Mit Zwiebeln füllen, mit Pfeffer bestreuen und wie einen Rollbraten binden. Aus Wein, Wasser, Trester und den genannten Gewürzen einen Sud herstellen und das Fleisch hineinlegen. Etwa 3-4 Tage darin beizen. Das Fleisch und den Sud in einen gewässerten Tontopf oder in einen Bräter legen und bei 180° C 2 Stunden garen. Den Sud mit Zucker und Wein süss-sauer abschmecken. Das aufgeschnittene Fleisch mit dem Sud in Suppentellern servieren.

 

Variante II : (für ca. 4 Personen)


Zutaten:

  • 1 kg Rindfleisch
  • 1 Flasche trockener Riesling
  • 4 cl Trester
  • 1 Stange Lauch
  • 1 Möhre
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Stück Sellerie
  • 1 Petersilienzweiglein
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • 1 Prise Muskat
  • Salz, Pfeffer

Das Fleisch in grosse Gulaschstücke schneiden und kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Das Gemüse putzen und grob zerkleinern. Fleisch und Gemüse für einen Tag in eine Wein-Trester-Beize legen. Das Fleisch muss mit Flüssigkeit bedeckt sein. Danach 2 Stunden kochen. Dazu reicht man Brot oder Brötchen.




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