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29.07.2010


Wein geniessen - aber richtig

Die richtige Lagerung

Der Lagerort sollte eine gleichbleibende Temperatur von 12-17°C aufweisen, gut belüftet, trocken und dunkel sein. Da der Wein durch den Korken atmet, sollten in seiner Nähe keine scharf riechenden Lebensmittel oder Lösungsmittel aufbewahrt werden. Zu warm gelagerte Weißweine verlieren rasch an Frische. Wichtig ist, dass die Flaschen bei längerer Lagerung flach liegen. Der Wein umspült dann den Korken und hält ihn feucht, denn andernfalls würde er schnell eintrocknen und luftdurchlässig werden.



Die richtige Serviertemperatur

Degustation
Schaum-/Perlwein
6-8° C
Leichter Weißwein, Rosé
8-10° C
Guter Weißwein, Spät- und Auslese
10-12° C
Hochwertiger Weißwein, hohes Prädikat
12-14° C
Einfacher Rotwein
14-16° C
Kräftiger, hochwertiger Rotwein
16-18° C
Reifer, grosser Rotwein
18-19° C


Das richtige Glas

Zu einem guten Wein gehört auch das richtige Glas. Am besten sind farblose Gläser, deren Kelch sich nach oben leicht verjüngt, damit Ihnen Blume und Bukett des Weins nicht schnell entweichen. Selbst Sektgläser sind heute keine Schalen mehr, sondern besitzen einen sich nach oben verjüngenden Kelch. Der Kelch sollte bei Weißweinen schmaler, bei Rotweinen bauchiger und dicker sein, bei Südweinen kürzer. Einfache Tisch- und Landweine kann man getrost aus "Allzweck-Stumpen" ohne Stiel trinken. Edlere Wein fordern ein Glas mit Stiel, damit die Handwärme sich nicht auf den Wein überträgt.
Die Gläser werden immer nur bis zu drei Vierteln gefüllt. Ob man wieder zuschenkt, ehe das Glas geleert ist, richtet sich nach Brauch und Sitte und nach dem Wunsch des Gastes. In Frankreich dürfen die Gläser nie leer werden. Dort ist es aber auch keine Schande, mit einem noch vollen Glas vom Tisch aufzustehen. Am Rhein wiederum schenkt man nur ein, wenn das Glas leer getrunken ist.

Die Weinprobe

Fachprobe, auch organoleptische, Sinnen - oder sensorische Probe, Degustation. Sie erfolgte schon zu den Zeiten der Römer nach den drei Hauptkriterien color-odor-sapor. Einen ersten Aufschluss über die Qualität des Weins gibt die Farbe (color). Dafür hält man das selbstverständlich farblose Glas vor einen weissen, hellen, Hintergrund. Der Geruch (odor) wird beurteilt, nachdem man das Glas leicht geschwenkt hat, so dass die Bukettstoffe frei werden. Zur Beurteilung des Geschmacks (sapor) schliesslich nimmt man einen Schluck mit etwas Luft in den Mund und lässt die Zunge gleiten.

Tipps für den aktiven Mosel-Urlaub

Angeln an der Mosel

In unserer Rubrik Aktiv (er) leben finden Sie eine Menge Anregungen für einen unvergesslichen Aufenthalt an der Mosel. Vom Angeln bis zum Yachting, ob mit dem Rad oder zu Fuß, alleine oder in der Gruppe - für jedes Alter bietet sich eine Gelegenheit die Schönheit der Landschaft zu einem besonderen Erlebnis werden zu lassen.

Weitere Freizeitangebote finden Sie hier...

Wir stellen vor: Cochem / Mosel

Cochem an der Mosel

Etwa 50 Kilometer von Koblenz entfernt liegt Cochemauf beiderseits der Mosel. Dank seiner Infrastruktur, relativ guter Erreichbarkeit und nicht zuletzt, weil sie der organisatorische Mittelpunkt des Landkreises Cochem-Zell ist, ist Cochem auch das lokale Zentrum für viele Menschen der Region.

Aber auch zahlreiche Touristen aus aller Welt besuchen Cochem. Besonders an den sommerlichen Wochenenden ist das Verkehrsaufkommen an der Moselpromenade mit der von Mailand oder Paris vergleichbar.

Neben der wunderschönen Uferpromenade locken die sehr gut erhaltene Cochemer Altstadt, sowohl architektonisch, als auch gastronomisch. Die Reichsburg wacht über der Stadt während zahlreiche weitere Freizeitmöglichkeiten Bewohner und Urlauber unterhalten.

Lesen Sie mehr über Cochem / Mosel...

Was ist eigentlich...

...das Dekantieren?

Abgiessen einer Flüssigkeit, um sie vom Bodensatz (Depot) zu befreien. Insbesondere bei älteren französischen Rotweinen (etwa ab fünf Jahren Flaschenlagerung) oder bei Portweinen setzt sich oft ein Niederschlag am Flaschengrund ab, der nicht mitserviert werden soll. Man füllt daher den Wein vorsichtig von der Flasche in ein anderes Gefäss um. Da der Kontakt mit der Luft gerade bei älteren Weinen zum „Umkippen“ führen kann, zu kompletter Oxidation und Verderb, verwendet man in solchen Fällen eine schmale Dekantierkaraffe mit geringer Luftspiegelfläche oder füllt den Wein vorsichtig in eine andere saubere Flasche um, ohne das Depot mitzugießen.

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