Huxelrebe
Verbreitung
Hauptanbaugebiete sind Rheinhessen, Nahe und Rheinpfalz, mit nicht ganz 1800 ha bestockter Fläche.
Herkunft
Züchtung der Landesanstalt für Rebenzüchtung in Alzey. Züchter ist Georg Scheu, bekannt durch die Scheurebe. Zuchtjahr 1927.
Kreuzung
Weißer Gutedel x Courtillier muske (franz. Tafeltraube).
Sortenname
Die Bezeichnung "Huxelrebe" erfolgte nach dem Winzer Fritz Huxelaus Westhofen bei Worms, der als erster den besonderen Wert dieser Sorte erkannte und sie durch seine Anzuchtversuche bekannt machte.
Qualität
Die Huxelrebe ist keine Sorte für Qualitätsweine ohne Prädikat, sondern für die höheren Qualitätsstufen, die auch in witterungsmäßig weniger guten Jahren erreicht werden. Werden die regelmäßig hohen Erträge durch weinbautechnische Maßnahmen reduziert, führt dies zu sehr schönen Spät- und Auslesen.
Mostgewicht
Es liegt etwa 15° Oechsle über den Standardsorten Riesling und Silvaner und fast immer im Spät- und Auslesebereich. Das Qualitätsoptimum der Weine beginnt bei 85-90° Oechsle.
Säure
Die Säurewerte schwanken zwischen 8 bis 12 ‰ und liegen damit in einem für Weißweine günstigen Bereich.
Wein
Die Huxelrebe liefert reife, rassige, elegante, charaktervolle Weine. Die Säure ist auch bei Voll- und Überreife beständig. Darum sind die Weine auch im hohen Mostgewichtsbereich frisch und lebendig. Das Bukett hat einen feinen Muskatton, der bei hoher Reife in einen Pfirsichton übergeht.





