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24.10.2017





Kerner

Verbreitung

Die inzwischen am meisten angebaute Neuzüchtung hat in relativ kurzer Zeit eine enorme Verbreitung gefunden. Die Hauptgründe liegen in der Frosthärte und in ansprechenden, oftmals Rieslingartigen Weinen sowie mengenmässig relativ sicheren, üppigen Erträgen bei zufriedenstellenden Mostgewichten. Von 5 ha im Jahre 1964 ist die Fläche auf heute fast 7200 ha angewachsen. Sie hat sich in alle deutschen Weinbaugebiete verbreitet und rangiert unter den heimischen Rebsorten an vierter Stelle. Die grössten Anbauflächen befinden sich in der Pfalz, in Rheinhessen, Württemberg und an Mosel-Saar-Ruwer.

Herkunft

Züchtung der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein-bau und Obstbau in Weinsberg. Züchter ist Oberlandwirtschaftsrat Herold. Zuchtjahr 1929.

Kreuzung

Trollinger x Riesling.

Sortenname

Die Bezeichnung Kerner geht auf den würtembergischen Dichter Justinus Kerner (1786-1862) zurück, der in Weinsberg als Oberamtsarzt lebte.

Qualität

Ihre volle Schönheit, mit einem eigenständigen Bukett und einer Rasse, die an Rieslingweine erinnert, entfalten die Weine vornehmlich im Bereich der Qualitätsweine mit Prädikat.

Mostgewicht

Im Vergleichsanbau wird die Zuckerleistung des Rieslings um 10 bis 15 Grad übertroffen. Um einem dem Riesling qualitativ vergleichbaren Wein zu erlangen, muß die Sorte auch ein höheres Mostgewicht mitbringen. Das Geschmacksoptimum der Kerner-Weine beginnt bei etwa 75 Grad Oechsle, die auch in witterungsmäßig nicht so guten Jahren fast immer erreicht werden.

Säure

Die Säure bewegt sich im Durchschnitt der Jahre zwischen 8 bis 12 ‰. Geschmacklich ist sie in nicht ganz hochreifen Weinen etwas rauh, bei reifem Lesegut jedoch rassig und den Wein belebend.

Wein

Die Weine sind frisch, rassig, fruchtig und besitzen ein arteigenes feines, etwas an Muskat erinnerndes Bukett. Im Prädikatsweinbereich haben die Weine auch etwas Rieslingart, eine Tatsache, die sicher zu der raschen Verbreitung der Sorte beigetragen hat.

Rezeptideen zur Spargelzeit

Spargelrezepte

Es ist wieder soweit - die Spargelzeit hat begonnen. Ob weiß oder grün, gekocht, gebraten oder als Salat, in unsrer Rubrik "Kochrezepte" finden Sie nicht nur viele Anregungen für eine leckere Spargelvariation, sondern können auch Ihren eigenen Rezeptvorschlag oder Ihr Lieblngsgericht präsentieren.

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Wir stellen vor: Beilstein / Mosel

Der auch "Dornröschen der Mosel" genannte Ort Beilstein liegt an einer der beeindruckendsten Moselschleifen im Einzugsgebiet der Stadt Cochem.
Die schönste Sehenswürdigkeit, neben der barocken Klosterkirche, dem alten Markt mit dem ehemaligen Zehnthaus und der Kirche St. Christopherus, den vielen kleinen Gassen, die vorbei an alten Fachwerkhäuser führen, ist sicherlich der Ort selbst. Nicht umsonst suchten bekannte Filmregisseure den Ort Beilstein auf und nutzten ihn als eine ihrer Filmkulissen.
Das heutige Ortsbild entspricht weitestgehend dem des 17. und 18. Jahrhunderts.

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Was ist eigentlich...

Wein A-Z

...Weinstein?

Schwerlösliches Kaliumsalz der Weinsäure, das in rhombischen Kristallen ausfällt und in Flaschenweinen ein Depot bilden kann. Weinstein ist ein natürlicher Bestandteil von Most, und Wein, völlig geschmacksneutral und daher kein Grund zur Beanstandung, sondern eher ein Zeichen für Qualität, da Weinsäure in reifen Trauben relativ stärker vertreten ist als in unreifen (diese enthalten mehr Äpfelsäure).

Mehr Wissenswertes zum Thema Wein finden Sie hier.

Tipps für den aktiven Mosel-Urlaub

Segeln auf der Mosel

In unserer Rubrik Aktiv (er) leben finden Sie eine Menge Anregungen für einen unvergesslichen Aufenthalt an der Mosel. Vom Angeln bis zum Yachting, ob mit dem Rad oder zu Fuß, alleine oder in der Gruppe - für jedes Alter bietet sich eine Gelegenheit die Schönheit der Landschaft zu einem besonderen Erlebnis werden zu lassen.

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